The cake is a lie! Leidenschaft Videospiele

Kunst.

Das ist mein erster Gedanke, den ich mit Videospielen assoziiere. Eine Kunst wie ein Gemälde, wie Musik oder wie ein Film. Für mich ist es sogar eine Fusion dieser Dinge. Ein Videospiel bietet all das und sogar noch mehr. Man baut eine Beziehung mit dem Hauptcharakter auf und fühlt mit ihm. Die Angst, wenn es bei Resident Evil wieder heißt keine Munition zu haben und ein Gegner auf einen zuläuft. Den Rausch über die Dächer in Mirrors Edge zu springen und sich an Stangen entlang zu hangeln. Die Trauer bei Final Fantasy VII.

Wie können Videospiele so etwas hervorrufen?

Wie schon gesagt baut man eine Beziehung mit dem Charakter auf. Ein entscheidender Grund dafür ist, dass man den Charakter selbst steuert. Seine Motorik und in manchen Fällen auch seine Entscheidungen. Als Spieler bekommt man alles vom Spielcharakter mit. Die Emotionen und das Umfeld. Es werden schwierige Situationen gemeistert und die ein oder andere Träne verdrückt. Man versetzt sich in das Spiel herein und ist auf all die Möglichkeiten gespannt. Eine gute Auszeit vom meist stressigen Alltag und eine gute Ablenkung von Problemen, welche sonst die Überhand gewinnen würden.

Die unglaubliche Anzahl an Spielen, lässt einen verschiedene Rollen einnehmen. Einen Kurier in einem Endzeitsetting, welcher sein Gedächtnis verloren hat und nun im Wasteland überleben muss und nebenbei einen Krieg zwischen verfeindeten Fraktionen entscheidet. Auch einen einfachen Typ, welcher ein kleines Mädchen durch die Zombieapokalypse bringt. Die Möglichekeiten sind schier unendlich.

Spiele können einen ablenken. Sinnloses Geballer in einem First-Person-Shooter wie Battlefield oder ein einfaches Hack and Slash Spiel à la Dynasty Warriors.

Spiele können einen auch auf eine Gefühlsachterbahn schicken wie in Life is Strange oder Last of Us.

All das macht Videospiele für mich zu einer vollkommenen Kunst. Eine Kunstform, welche oft unterschätzt wird. Gaming ist eine meiner Leidenschaften. Es ist immer wieder schön ein paar Pixel auf dem Bildschirm zu bewegen. Auch wenn sich in letzter Zeit nicht viele Möglichkeiten bieten, bei denen mal man wieder ein paar Stündchen die reale Welt vergessen kann um in die virtuelle Welt einzutauchen, versuche ich mich zwecks Spielen auf dem neusten Stand zu halten. Dabei helfen mir die Rocketbeans. Mit ihren informativen und humorvollen Beiträgen geht einem Gamingliebhaber immer wieder das Herz auf. Sie sind wirklich Experten auf dem Gebiet Gaming.

Schaut doch mal bei Ihnen vorbei: Rocket Beans Youtube

Stay postive!

Mr. Average

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„Get Out“ Review

Dieser Eintrag wird kein gefühlsschwangerer Post, wie mein erster. Es geht um den Film Get Out, welcher gestern in Deutschland in die Kinos kam.

Hier der Link zum Trailer: Get Out Trailer Deutsch

Ein paar Randdaten:

„Get Out“ ist ein Mistery-Horro-Thriller welcher in den USA, mit Jordan Peele als Regisseur, gedreht wurde. Es ist das Regiedebüt von Peele, welche zuvor Bekanntheit als Schreiber für Comedy-Serien wie „Key and Peele“ erlangte. Als erster Afroamerikanischer Writer/Director überhaupt, erzielte Peele über 100Mio USD in seinem Debutfilm.

Die Story klingt Anfangs recht einfach. Chris Washington, gespielt von Daniel Kaluuya, ist ein Afroamerikaner mit einer weißen Freundin, gespielt vonAllison Williams. Die beiden scheinen recht glücklich und wollen am Wochenende die Familie seiner Freundin auf ihrem Landsitz besuchen. Er stellt ihr die Frage, ob ihre Eltern wissen dass er Schwarz ist. Sie verneint, aber meint ihre Eltern sind sehr tolerant und auf keinen Fall rassistisch.Auf dem Landsitz angekommen merkt Chris, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht.

Damit ist der Grundstein für ein Mistery-Thriller mit Horrorelementen gelegt. Er vereint das Theme des Versteckten Rassismus mit dem Mistery-Thriller Genre. Es macht sich ein unangenehmes Gefühl breit, wenn Chris mit dem unterschwelligen Rassismus konfrontiert wird und man fragt sich selbst, ob dies im eigenen Alltag ebenfalls der Fall ist. Man wird in die Situation des Afroamerikaners Chris geworfen und erlebt durch seine Augen die gesamte Handlung, inklusive der Unbehaglichkeit. Den ganzen Film über hat man eine gewisse Anspannung, welche durch immer wieder aufkehrende Schreckmomente aufrecht erhalten wird. Während des Filmes, rätselt man mit und möchte erfahren was es nun auf sich hat mit den Eltern und des Landsitzes. Der gute Freund von Chris, Rod, lockert die Stimmung jedoch, durch die Comedy-Elemente, immer wieder auf. Dieser „Comic relief“ bringt ein bisschen Humor und Ruhe in die doch so ernste spannende Handlung.

Da ich sowieso ein Fan dieses Genre bin, hat der Film mich in allen Aspekten überzeugt. Jedoch auch Nicht-Fans wird dieser Film begeistern und fesseln. Meiner Meinung nach hat Jordan Peele etwas großartiges geschaffen. Dieses schwere Thema des Rassismus in einen derartigen Film zu packen, so dass er toll funktioniert ist einmalig.

Von mir bekommt er 9/10!

Rassismus ist gruselig! Das beweist dieser Film.

Stay positive!

Mr. Average

Piloteintrag

Aller Anfang ist schwer.

Die Pilotenfolge entscheidet meist über den Erfolg einer Serie. Über die Auswirkung. Über deren weiteren Verlauf. Alles hängt vom Zuschauer ab. Werden sie die Serie als gut befinden, oder gnadenlos zerreißen.

Die meisten Blogs funktionieren nicht anders. Dort ist es das geschriebene Wort, welches den Leser von Anfang an fesseln muss. Von Anfang an mitreißen muss. Von Anfang bis Ende beeindrucken muss.

Es lastet ein großer Druck auf den Schultern des Produzenten. Des Schreibers. Alles hervorgerufen von DIR! Du bist es, welcher über „gut“ oder „schlecht“ entscheidet. Du bist es der die Zukunft eines anderen beeinflusst. Diese „Macht“, welche das Leben einer einzelnen oder mehreren Personen verändert. Egal ob zum guten oder schlechten.

Diese „Macht“ , die einem als Kleinigkeit erscheint. Diese „Macht“ die man ohne jegliches Nachdenken immer wieder einsetzt. Täglich. Diese „Macht“ sind deine Taten. Deine Taten die vieles verändern können. Die zerstören oder heilen. Die jemanden zum weinen oder lächeln bringe. Du musst entscheiden, wie du sie benutzt. Jedes Individuum hat Macht. Es muss einem nur klar werden, wie mächtig seine eigenen Taten sind. Für Fremde, Freunde und Verwandte. Vor allem für einen selbst.

 

Du fungierst größtenteils als Zuschauer, welcher urteilt. Welcher sich seine eigene Meinung bildet. Du als Zuschauer entscheidest.

Mein Blog ist nichts weiteres als eine Serie. Du entscheidest, ob er dir gefällt oder nicht.  Ob du weiter Folgen dieser Serie sehen möchtest. Dich auf eine Reise durch meine verworrene Gefühlswelt begeben möchtest. Mein nicht all zu spannendes Leben verfolgen möchtest. Das Leben eines durchschnittlichen Menschen, mit vielleicht nicht so durchschnittlichen Gedanken.

Aller Anfang ist schwer.

Stay positive!

Mr. Average Ø